Das Einstellen der Plotten-Optionen geschieht im Plotten-Dialogfeld, es erscheint durch Auswahl im Dateimenü, über die Symbolleistenschaltflächen oder durch Shortcut-Tastenkombination. Plotten kann gegenwärtig mittels Postscript- über den Druckerspooler- oder HPGL - mit Ausgabe direkt zur seriellen Port - durchgeführt werden. Beide Arten der Ausgabe können zur späteren Weiterverwendung als Datei geschrieben werden. Der Plotten-Dialog ist in Tabs unterteilt, sie werden nachfolgend beschrieben. Das Layout des Dialogs wird IntelliCAD (TM)-Benutzern bekannt vorkommen.
ANMERKUNG ZU HPGL: DIESES FEATURE IST NICHT GETESTET; ES IST DESHALB IN VERSION 0.98 ABGESCHALTET. IN DEN VERSIONEN 0.97a UND 0.97b IST ES AUF EXPERIMENTALER BASIS BENUTZBAR.
Anmerkung: HPGL ist die Grafiksprache, welche für Stift-Plotter entwickelt wurde. Die Befehle beziehen sich alle auf die Stifte (Stift auf, Stift ab, Stift aussuchen, usw.) Die meisten neueren Plotter (als auch einige Stift-Plotter) benutzen HPGL/2. Um einen HPGL/2-Plotter zu benutzen, empfehlen wir Postscript zu benutzen. Möglicherweise benötigen wir ein zusätzliches Software-Konvertierungspaket, um wie erwartet plotten zu können.
Diese Tab hat drei Hauptteile von denen zwei teilweise oder vollständig implementiert sind.
Dieser Teil des Dialogs erlaubt uns die Auswahl des zu druckenden Bereichs der Zeichnung. Zur Zeit kann nur die 'aktuelle Ansicht ' gewählt werden. Das Ausgabeformat, sowie die Randabstände und die Auflösung können auch auf dieser Schaltfläche bestimmt werden. Hier ist zu bemerken, dass HPGL das Auflösungsvermögen unseres Plotters mitgeteilt werden muss, um massstabsgetreu zu drucken.
In der Grundeinstellung sind die Randabstände 5/8" (16mm) für Postscript-Output. Die Masseinheit der Randabstände sind Punkte (dots), d.h. wie das 'd ' von 'dpi ' für die Auflösung unseres Plotters. Wir sollten prüfen, ob unsere Randabstände brauchbar sind, natürlich können wir schätzen und einen angenäherten Wert eingeben und, falls nötig, diesen später durch Neueingabe ändern. Wir vermuten, dass die Benutzer am besten wissen, welches die richtigen Randabstände auf Grund der gegebenen Umstände sind.
Der QT 3x-Postscript-Druckertreiber unterstützt jetzt Auflösungen bis zu 600 dpi. In der Grundeinstellung nimmt der Viewer an, dass ein Gerät mit hoher Auflösung angeschlossen ist und setzt die Auflösung auf 300 dpi. Das Programm erlaubt uns jede gewünschte Resolution zu wählen und es erwartet, dass wir die Fähigkeiten unserer Hardware kennen. Die Auflösung des Viewer auf einen Wert einzustellen , den der Drucker nicht verarbeiten kann, führt sicherlich zu unmassstäblichen Plots. Viewer benutzt den Wert der Auflösung bei der internen Berechnung des Druckmassstabs.
Am unteren Teil dieses Feldes ist eine Schaltfläche, durch welche wir ein Dialogfeld zum Bestimmen gewisser Druckerparameter, wie Farbe/ Grauton, Papiergrösse und Orientierung, sowie Plotten als Datei aufrufen können. Die Taste für eine Seitenansicht ist noch nicht aktiviert.
Da es leider noch nicht möglich ist, Entitäten auf dem Bildschirm auszuwählen (z.B. korrigieren), hat dieser Schalter z.Z. keine Verwendung. Diese Schaltflächen sind nicht-aktiviert bis wir diese Features einführen.
In diesem Bereich finden wir ein Kontrollkästchen für 'Plotten in eine vorbestimmte Grösse '. Ist das Kontrollkästchen nicht markiert, dann können wir einen Massstab in der Befehlszeile des darunterliegenden Kontrollkästchen eintragen. Die Masseinheiten können hier auch angegeben werden.
Diese Tab hat drei Bereiche, sie sind alle implementiert.
Dieses Feld gestattet uns die Bildschirmfarbe im 'Eigenschaften zuordnen '-Feld (rechts) zu ändern. Dieses Listenfeld gestattet Einzel- sowie Mehrfachauswahl durch Drücken der STRG-Taste.
Um mehrere Eigenschaften auszuwählen, halten wir die SHIFT-Taste gedrückt. Jede Spalte des Listenfeldes kann auf- oder absteigend sortiert werden indem man auf die Kopfzeile klickt.
Wird HPGL ausgewählt, erscheint in der zweiten Spalte die Stiftnummer und deren Farbe. In diesem Fall kann die Farbe ignoriert werden, das Programm nimmt an, dass wirklich existierende Stifte zum Plotten eingesetzt werden und dass wir deren Farbe kennen.
Die Tab in diesem Bereich gestattet uns die Einstellung der Ausgabefarbe (für Postscript) und die Linienstärke der im Listenfeld - auf der linken Seite - gewählten Zeichnungsteile (in Farben). Im Strichstärkenfeld wird die Linienbreite in den gleichen Masseinheiten (Inches oder mm) wie in der vorgehenden Tab angezeigt. Wir müssen beachten, dass die Linienbreite 'Null ' sein kann. Die Null-Breite wird eventuell nicht genau massstäblich, jedoch typisch sehr dünn und sehr schnell (durch den Treiber) erzeugt. Das kann sehr nützlich sein, um dünne Linien trotz der 72 dpi-Limitation des Postscript zu erzeugen.
Dieser Bereich des Dialogs erlaubt uns Drucker-Kontroll-Dateien (PCP-Dateien) zu laden und zu speichern. Das Programm sucht nach der Datei 'default.pcp' im PCP-Verzeichnis. Findet es diese Datei nicht, wählt es aus dem Dialog die Werte gemäss dem britischen Einheitensystem und mapt alle Ausgabefarben deckend mit den gewählten Bildschirmfarben. Nachdem wir die Masseinheiten, Masstab und Stift-Auslegung nach unserem Bedarf ausgewählt haben, sollten wir diese Werte als 'default.pcp' speichern. Von hier an wird das Programm diese Werte benutzen.
Es sollte möglich sein, IntelliCad© und AutoCAD© zu lesen und zu benutzen.
Es gibt drei Schaltflächen auf der Unterseite dieses Dialogs:
Hilfe - führt zu diesem Handbuch
Beenden - beendet den Dialog
Drucken - druckt nach den eingestellten Werten.